Fortbildung/Übung

KHD-Übung mit der Feuerwehr

Freitag der 13. war alles andere als ein Unglückstag - gelungene Übung mit der Feuerwehr - auch für das Rote Kreuz wichtige Erkenntnisse.

Einzelne Ressourcen aus sieben Feuerwehren bilden den für unser Gebiet zuständigen KHD-Zug. Die Feuerwehren Ober-Grafendorf, St.Margarethen/Sierning, Böheimkirchen, Stössing, Neidling, Markersdorf und Haunoldstein stellen Mannschaften und Gerät für diese wichtige Einheit.

Die Übung hatte zum Ziel das Zusammenspiel der Mannschaften zu üben und zu perfektionieren. Das Rote Kreuz ist primär als Unterstützung für etwaige Notfälle, sei es bei Betroffenen oder bei Kollegen der Feuerwehr, angefordert.

Unser Übungsziel, die Kontaktaufnahme im Einsatzfall, das taktische Verhalten und das agieren während des Einsatzes, wurde so wie die Ziele der Feuerwehr bestens erreicht. Im Zuge unserer Übung wurden wir mit Rauchgasvergiftungen konfrontiert die von den Sanitätern bestens versorgt wurden.

Nach den zwei Stunden Übungsszenario und der Nachbesprechung wurde noch einige Zeit bei gemütlichen Beisammensein die absolvierte Übung reflektiert.

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Fahrtechniktraining

Fahren im Grenzbereich, Notbremsungen und schleudernde Einsatzautos. Der richtige Umgang mit Bremsassistent, Fahrstabilitätsprogramm & Co.

Nach der theoretischen Einführung in Themen wie: Bodenhaftung, Schleudern, richtiges Bremsen usw. absolvierten 11 Einsatzfahrer der Rotkreuz-Bezirksstelle St.Pölten einen intensiven Trainingstag im Fahrtechnikzentrum Melk des ÖAMTC.

Unter der fachkundigen Aufsicht des Instruktors kamen die lernwilligen mit ihren Einsatzfahrzeugen, verschiedenster Bauart, gehörig ins Schwitzen.Brems- und Ausweichübungen auf nasser Fahrbahn, Schleuderplatte, Abbremsen der Fahrzeuge aus hohen Geschwindigkeiten wurden mit zunehmender Kursdauer immer souveräner durchgeführt.

Am Ende des Tages waren sich die vier Teilnehmer der Ortsstelle Ober-Grafendorf (Hubert Hollaus, Samuel Grissler, Manuel Engelmayer u. Markus Engelscharmüllner) einig: "Es war ein tolles und vor allem gewinnbringendes Training für uns.

Wir wurden wieder auf das richtige Verhalten in Extremsituationen geschult und auf das verantwortungsvolle fahren mit unseren Patienten sensibilisiert." Karl Hinterwallner, Fahrerausbildner an der Rotkreuz-Bezirksstelle, war begeistert. "Wir bieten dieses freiwillige Fahrsicherheitstraining zum wiederholten Male an und sind erfreut dass sich immer sehr viele Kollegen dazu anmelden. Es ist uns ein großes Anliegen unsere Fahrer auch nach vielen „Einsatzkilometern“ weiterzubilden und ihnen die Möglichkeit eines solchen Fahrsicherheitstrainings zu geben. Wir haben schließlich eine große Verantwortung den anderen Verkehrsteilnehmern, unseren Kollegen und nicht zuletzt unseren Patienten gegenüber."

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Löschübung Constantia

Anfang September fand die jährliche Löschübung der Firma Constantia Teich statt.

Das diesjährige Übungsszenario lies einen Brand in der Lackproduktion ausbrechen, das drei teils schwerverletzte Arbeiter forderte. Beim Eintreffen des Ober-Grafendorfer Rettungswagens war die FF-Weinburg, unterstützt von der Werksfeuerwehr, bereits vor Ort.

Die verletzten Personen wurden den Sanitätern übergeben die eine weitere Versorgung durchführten und die Patienten zum Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser vorbereiteten.

In der anschließenden Nachbesprechung wurde genau auf den Ablauf der Übung eingegangen. Die perfekte Zusammenarbeit der beteiligten Rettungsmannschaften wurde ebenso betont wie mögliches Verbesserungspotential. Bei Gulasch und gemütlichen Beisammensein klang die Übung heiter aus.

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Übung: Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen

Am Freitag, 7. Oktober 2011, fand die jährliche Gesamtübung der Feuerwehr Ober-Grafendorf statt, bei der auch das Rote Kreuz beteiligt war. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Gattmannsdorf und Gröben, in den drei PKW verwickelt waren. Das Rote Kreuz rückte mit drei Rettungswagen und einem Notarztwagen zu dem Einsatz aus.

Die Mannschaft des ersteintreffenden Rettungswagen übernahm die Einsatzleitung, führte eine erste Lageerkundung durch und begann nachfolgend die Strukturen und Rahmenbedinungen für eine effiziente Patientenversorgung und gemeinsam mit der Feuerwehr für eine zügige Menschenrettung zu schaffen. Eines der Fahrzeuge hatte sich überschlagen, ein weiterer PKW kam im Straßengraben zum Stillstand, die Fahrzeuginsassen waren zum Teil eingeklemmt.

Die größte Herausforderung stellte die Menschenrettung des Fahrers des im Straßengraben stehenden Fahrzeuges dar, der Lenker war im Fahrzeug eingeklemmt, eine Rettung über die Fahrerseite war jedoch aufgrund eines Hindernisses nicht möglich. Die Befreiung des kritisch Verletzten musste möglichst zügig über die Beifahrerseite erfolgen, hierzu musste jedoch zuerst der Beifahrer aus dem Unfallwrack gerettet werden.

Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst konnten, trotz dieser herausfordernden Situation, alle Patienten optimal versorgt und rasch aus den Fahrzeugen befreit werden. Nachdem alle Patienten gerettet und die Fahrzeuge geborgen waren, erfolgte im Feuerwehrhaus die Nachbesprechung und der gemütliche Ausklang dieses Übungsabends.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Ober-Grafendorf für die Einladung zu dieser Gesamtübung und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

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Assistenz bei notärztlichen Maßnahmen

Ein weiteres Thema im heurigen Schulungsjahr war „Assistenzleistung bei Notärztlichen Maßnahmen“.

Dr. Christian Fohringer frischte unser Wissen mit anschaulichen Demonstrationen und gemeinsamen Übungen auf. In der dreistündigen Schulung wurden das vorbereiten von Infusionen, unterstützende Maßnahmen bei Intubationen, vorbereiten von Medikamenten usw. geübt und perfektioniert.

Ein gelungener Übungsabend mit viel Spaß.

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